Wenn der Dragon dich verrückt macht ...

Eigentlich bräuchte ich die Ruhe dieser Kuh, die sich weder von den anderen Wanderern, noch von mir Foto-Ungeheuer aus der Ruhe bringen ließ. Aber wenn ich mein Manuskript bearbeite und der Dragon mich  unterstützen soll, er mir stattdessen aber nur einen Lachflash nach dem anderen beschert, verliere ich hin und wieder die Contenance.

Heute zum Beispiel:

Nicht nur, dass diese Spracherkennungssoftware mir meine "Heidelbeeren", die ja nun immer eine wesentliche Rolle in meinen Geschichten spielen, ständig neu kreiert.

Da geht es von "Heidenbären" über "Haidelbären" bis hin zu "Heide Bären" (die ich bis jetzt noch nicht kennengelernt habe ;-))

Heute hat mir der liebe Dragon nun aber auch noch aus der "Posttasche" eine "Brust Asche" gemacht. Manchmal frage ich mich wirklich, ob er mir damit vielleicht irgendwelche geheimen Informationen geben will oder ob es dann doch an meiner undeutlichen Aussprache liegt.

Ich gestehe, dass ich NIE Heidelbeeren esse, während ich arbeite. Damit belohne ich mich erst hinterher. Also kann es nicht daran liegen, dass ich mit vollem Mund diktiere. Vielleicht will mir der Dragon auch nur die Laune aufbessern - wobei sie gar nicht schlecht ist.

Eins muss ich nun aber meiner Lektorin schonmal vorab ankündigen: Liebe Gabi Korn-Steinmetz: Etwaige seltsame Wortschöpfungen im Manuskript sind ausschließlich dem Dragon und nicht der Autorin zuzuordnen. Ich bitte schon jetzt um Verzeihung und bemühe mich redlich, alles vorab auszumerzen. Du kannst dann ja bald berichten, ob es mir gelungen ist ...