Derzeit arbeite ich an ...

LITERATUR TRIFFT METAPHYSIK

 

Es ist schier unglaublich! Mit unserer Projektidee "Literatur trifft Metaphysik" haben Petra Knickenberg und ich das rheinland-pfälzische Stipendium "Fokus Kultur" erhalten.

Wir arbeiten intensiv daran, meine Geschichten mit den metaphysischen Impulsen aus Petras Feder zu vereinen und unseren Leserinnen und Lesern damit ein außergewöhnliches Lesevergnügen im Jahr 2021 zu bereiten. Weitere Informationen folgen, sobald wir genauere Termine kennen. Nun freuen wir uns erst einmal an dem, was wir tun dürfen und schreiben ...


Auf dem Weg mit der Seele (Arbeitstitel)

 

Metaphysisch betrachtet machen sich 27 Engel mit einer Seele auf den Weg, wenn diese Seele inkarniert. Sie begleiten den Fötus im Mutterleib, bei und nach der Geburt. Sobald das Kind sich aufrichtet, zu sitzen, stehen, gehen beginnt, verabschieden sich die Engel nach und nach wieder. Nur zwei bleiben. Sie begleiten uns ein ganzes Leben lang. Ein Engel, der uns schützt und einer, der uns führt.

Doch wie genau läuft das ab?

- Entscheiden die Engel individuell, wer welche Seele begleitet?

- Sind die 27 Engel für alle Seelen gleich?

- Was sind ihre Aufgaben? 

- Was tun sie, wenn sie nicht mehr gebraucht werden?

- Was geschieht, wenn jemand alt oder krank wird?

 

Diese und viele weitere Fragen versuche ich derzeit zu beantworten und daraus eine ganz andere Geschichte zu kreieren, als die, die ich bisher geschrieben habe.


Da, wo du bist … (Arbeitstitel)

Auf dem Weg zur Arbeit lernt Elisabeth den freundlichen Soldaten Walter kennen, der eigentlich den väterlichen Hof übernehmen sollte, jetzt aber zum Kriegseinsatz gegen Frankreich berufen wurde. Kaum nähern sich die beiden ein wenig an, muss er Richtung Paris aufbrechen. Doch sie versprechen sich, einander zu schreiben. Seinen Heimaturlaub verbringt er bei ihr, ehe es an die Ostfront geht.

Er erzählt kaum etwas von seinen Erlebnissen an der Front. Zum Einen, weil er die Schrecken selbst kaum ertragen kann, zum Anderen, weil er Elisabeth nicht ängstigen will. Doch irgendwann verrät er ihr, dass er am sich am liebsten verstecken würde, um nicht weiter kämpfen zu müssen. Doch sie ist regimetreu, glaubt an den Endsieg und überredet ihn, nicht aufzugeben.

Trotz aller Kriegswirren entsteht zwischen den beiden ein zartes Band der Liebe, das immer stärker wird. Sie heiraten im Mai 1944 und sehen sich im gleichen Jahr zu Weihnachten noch einmal. In den letzten Kriegstagen 1945 gerät Walter in russische Gefangenschaft. Verzweifelt beginnt Elisabeth nach ihm zu suchen ... Ob sie sich wiedersehen?


Zwei Gänse für das Kind (Arbeitstitel)

Hitler hat den Großangriff auf Polen propagiert und gleichzeitig werden in Westdeutschland unzählige junge Männer gebraucht, um den Westwall fertigzustellen. Die Soldaten sind bei Familien auf dem Land einquartiert – so auch Josef aus Voitelsbrunn im Sudetenland. Er teilt sich bei Schnurs ein Bett mit einem zweiten Soldaten. Die Kinder der Familie mögen ihn. Besonders die kleine Theresia ist von Josef angetan. Als er dann zum Kriegseinsatz nach Russland eingezogen wird, verabschiedet er sich und lädt die Familie zu seinen Eltern nach Voitelsbrunn ein. Oft hat er in den vergangenen Monaten von der Gänsezucht seiner Eltern erzählt und nun sollen die Menschen, die ihn so lange beherbergt haben, mit Gänsen belohnt werden. Mathilde Schnur macht sich mit ihrer fünfjährigen Tochter Theresia auf die Reise in den hunderte Kilometer entfernten Ort. Im Zug begegnen ihnen allerlei Menschen, die auch auf der Reise sind. Und jeder bringt eine Geschichte mit. Schaffen sie es, ihr Ziel zu erreichen?


Opa, noch nicht jetzt (Arbeitstitel)

 

Mats und sein Opa sind richtig beste Freunde. Umso schlimmer ist es für den Jungen, als der Opa ganz plötzlich stirbt. Richtig wütend wird er, weil Mama ihn nicht mehr zu Opa lässt. Alle Erwachsenen erklären ihm, es sei besser so. Doch das will Mats nicht hinnehmen.


Weihnachtspost (Arbeitstitel)

In einem neuen Gemeinschaftsprojekt mit großartigen Kolleginnen entsteht die Weihnachtspost. Mehr verrate ich noch nicht, aber ich freue mich auf diese besondere Geschichte :-)


Literarischer Adventskalender für Kinder

Ein Projekt, das für die kommenden Jahre angelegt ist und nach und nach wachsen soll, ist der literarische Adventskalender für Kinder. Ich habe die Idee im Kopf und arbeite in Pausenzeiten daran. Die Entstehung nimmt jedoch einige Zeit in Anspruch.


Inmitten all der Arbeiten für die verschiedenen Romanprojekte, die ich plane, recherchiere ich auch immer wieder in meiner eigenen Familiengeschichte. Und so bin ich auf Informationen über meinen Urgroßvater gestoßen, der als achtzehnjähriger im Königlich Bayerischen 22. Infanterieregiment in Flandern kämpfen musste und dort in belgische Gefangenschaft geriet. Dass ER den Zweiten Weltkrieg verdammte und Deserteuren half, kann ich nun so gut verstehen ... All die Informationen, die ich bereits sammeln konnte, reichen sicher aus, um ein neues Romanprojekt anzugehen.